IVOM-Therapie: Dranbleiben für längere Therapieintervalle
Sie erhalten eine IVOM-Therapie und fragen sich, warum die Behandlung regelmäßig wiederholt werden muss – und ob sich die Abstände zwischen den Spritzen vergrößern lassen? Bei Netzhauterkrankungen wie der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD), dem diabetischen Makulaödem (DMÖ) oder dem Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) ist die Trocknung der Netzhaut von entscheidender Bedeutung. Denn eine trockene Netzhaut verheißt Ihnen die Möglichkeit auf einen langfristigen Erhalt der Sehkraft zu erhöhen.
In unserem Video erklärt Ihnen Augenärztin Dr. med. Berenike Kunzmann, wie engmaschige Intervalle gerade zu Beginn der Therapie dabei helfen, die Netzhaut zu trocknen – und dazu beitragen können, die Abstände im Verlauf auszuweiten. Denn heute gibt es Medikamente, die die Netzhaut vier Monate oder sogar länger trocken halten können. Wenn Sie also konsequent die Behandlungstermine einhalten, haben Sie bessere Chancen auf ein längeres Therapieintervall. Auch ein Therapiewechsel kann sich lohnen – sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam.
Erschienen am 12.02.2026
Inhaltlich geprüft: M-DE-00029272